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Neben den logopädischen Therapien, bietet unsere Praxis noch Igel(Individuelle Gesundheitsleistung)/Angebote an, wie zum Beispiel:

 

- Entspannungsseminare, mit dem Inhalt des Autogenen Trainings

- Stimmcoaching und Stimmhygieneberatungen

- Sprachförderprojekte für Kindergärten

 

 

 Autogenes Training

Das Autogene Training ist eine Entspannungstechnik, die es jedem ermöglicht sich in diesen stressigen Zeiten selbst etwas Gutes zu tun.

Durch verschiedene Visualisierungen (das Vorstellen von inneren Bildern und Achtsamkeit auf den eigenen Körper) wird man zur Entspannung geführt und erlernt sich selbst (also autogen) zu entspannen.

Logozeit bietet dazu auf Anfrage hin Kurse für 4-6 Teilnehmer an einem Abend pro Woche über vier Wochen hin an.

 

Stimmcoaching und Stimmhygieneberatungen

Sprechberufler wie Lehrer, Dozenten, Erzieher oder Verkäufer können in unseren Kursen einen gesunden Umgang mit Ihren Sprechorganen erlernen oder sich über Stimmhygiene informieren lassen. 

 Aber Achtung: häufiges Räuspern, ein Kloßgefühl im Hals oder eine raue, heisere Stimme sollten vom Arzt untersucht werden.

 

Weiterhin bieten wir Sprachförderprojekte in Kindergärten an

Sprachförderprojekte sollen nicht nur mehrsprachig aufwachsende Kindern unterstützen, sondern auch deutschsprachigen Kindern mit erhöhtem Sprachförderbedarf die Gelegenheit geben, sich kompetent ausdrücken zu können. Denn letztendlich dient Sprache dazu sich austauschen, mitteilen und aktiv an der Welt teilhaben zu können. Dies wird im Hinblick auf die stetig größer werdenden Ansprüche, die in der Schule und später im Berufsleben gestellt werden, immer wichtiger.

Mittlerweile ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder zuerst eine Sprache sattelfest erwerben sollten, um dann eine weitere Sprache implementieren zu können. Weiterhin gilt auch nicht mehr die These, dass sich Kinder problemlos mehrere Sprachen gleichzeitig aneignen können. So individuell wie Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung sind, so unterschiedlich sind sie in der Lage, mehrere Sprachen gekonnt in ihrem Sprachzentrum einzupflegen.

Allerdings wird es immer schwerer für berufstätige Eltern, ihren Kindern kompetente Hilfen anzubieten, vor allem, wenn sie selbst die deutsche Sprache nur rudimentär oder gar nicht beherrschen und somit nicht oder nur unzureichend als Vorbildfunktion dienen können. 

Aber auch deutschsprachigen Eltern fällt es immer schwerer, Zeit für ihre Kinder zu finden. Ihr Alltag ist durch lange Arbeitszeiten und Wegstrecken, zum Teil durch zwei oder drei Jobs und weitere Verpflichtungen nicht mehr mit ausreichend Freizeit ausgestattet, so dass Kinder häufig durch Fernsehen oder PC-Spiele beschäftigt werden.

Durch diese immer größer werdenden Mankos, werden die Erzieherinnen vor zeitlich kaum lösbare Aufgaben gestellt. Das pädagogische "Knowhow" der Erzieherinnen steht somit vor stetig größeren Herausforderungen, die zum Teil nicht mehr mit einem geregelten Kindergartenalltag vereinbar sind. Einerseits ist der Personalschlüssel seit vielen Jahren gleichbleibend, anderseits werden die vielfältigen Anforderungen immer intensiver und arbeitserschwerend. 

Hier wird deutlich, wie wichtig zusätzliche Projekte und Angebote sind, um den Kindern einen guten Start in ihr Schul- und späteres Arbeitsleben zu ermöglichen. Was früher nebenbei und im ganz normalen Alltag geschah, bedarf heute, durch veränderte Familienstrukturen und Ansprüche, neuer Hilfen und Unterstützung, wie zum Beispiel Sprachförderprojekte in Kindergärten.